Und irgendwie kam sie dann doch plötzlich – die Schulschließung zur Eindämmung der Pandemie.
Inzwischen haben alle Beteiligten sich auf den Weg gemacht und arrangieren sich mit den Gegebenheiten. Anders geht es nicht. Auch hier ein Spagat zwischen dem Wünschenswerten und dem Möglichen. Eigentlich wie im normalen Schulalltag.
Im Jahrgang 5 gibt es vom versierten „Itslearning ist mein Tagesgeschäft.“ und „Wir haben nur ein Handy für die ganze Familie und Stifte und Blätter sind aus.“ alle Schülerinnen – und Schülertypen.
Deshalb läuft neben dem digitalen Lernen mit allen Angeboten und dem intensiven Austausch in Klassengruppen per Whatsapp, auch der neu installierte Hausbesuch.
Lehrerinnen und Lehrer besuchen ihre Schülerinnen und Schüler an der Haustür, überreichen Übungsmaterialien und sammeln Erarbeitetes ein. Man lernt sich kennen, sieht die Kinder in ihrer Umgebung, trifft auf Oma und Opa und die kleineren
Geschwister.
Auch hier werden die unterschiedlichen Voraussetzungen für das Lernen in diesen besonderen Zeiten ganz deutlich.
Was aber alle brauchen, neben einer guten Lernausstattung, Motivation und Durchhaltevermögen, sind Kontakt und Beziehung. Und das kriegen wir doch hin.
Da sind wir Profis.