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Erasmus+ Projekt „We see the sea”:

Austausch in Thessaloniki vom 15.-21. März 20226

Mit vielen neuen Eindrücken, internationalen Freundschaften und spannenden Erfahrungen im Gepäck kehrte unsere Erasmus+-Gruppe der Wilhelm-Olbers-Oberschule aus Bremen aus Thes-saloniki zurück. Im Rahmen des griechisch-polnisch-deutschen Projekts „We see the sea“ ver-brachten acht Schüler/innen gemeinsam mit ihren Lehrkräften Barbara Langstädtler und Nico Sperling eine abwechslungsreiche Projektwoche vom 15. Bis zum 21. März 2026 an der 6th High School of Kalamaria in Thessaloniki.

griechischen Alltag ein und machten intensive interkulturelle Erfahrungen. Insbesondere das spätabendliche Ausgehen der griechischen Jugendlichen wird hierbei im Gedächtnis geblieben sein.
Der offizielle Start der Projektwoche stand ganz im Zeichen des Kennenlernens. Mit Spielen, Präsentationen und ersten gemeinsamen Aktivitäten wurde schnell eine offene und freund-schaftliche Atmosphäre geschaffen. Besonders eindrucksvoll war dabei die gemeinsame Um-weltaktion, bei der die Schülerinnen und Schüler rund um die Schule aktiv Müll sammelten – ein erster praktischer Beitrag zum Projektthema Meer und Umweltschutz. Zum Abschluss stand noch ein spannender Besuch bei der Bürgermeisterin von Kalamaria an.

In den folgenden Tagen erwartete die Gruppe ein vielfältiges Programm: Bei einem Besuch des Hafens von Thessaloniki erhielten sie spannende Einblicke in die Bedeutung maritimer Infra-struktur und deren Einfluss auf Umwelt und Wirtschaft. Eine anschließende Stadttour führte zu historischen Orten und machte die lange Geschichte der Region erlebbar.

Ein weiteres Highlight war der Ausflug in den Nationalpark Axios-Delta, wo die Schülerinnen und Schüler mehr über Biodiversität und empfindliche Ökosysteme erfuhren. Der anschließen-de Besuch der antiken Stätte von Vergina verband Naturerlebnis mit kultureller Bildung und zeigte eindrucksvoll die historische Tiefe Griechenlands. Hier liegt nämlich niemand geringeres als König Philipp II. von Makedonien (reg. 359–336 v. Chr.) begraben, der Vater von Alexander dem Großen (zu sehen ist hier seine Krone aus reinem Gold).

Auch die wissenschaftliche Perspektive kam nicht zu kurz: In einem naturwissenschaftlichen Labor sowie bei einer Vorlesung an der Universität von Thessaloniki setzten sich die Teilneh-menden intensiv mit dem Thema Meeresverschmutzung auseinander und stellten eigenes, bio-logisch abbaubares Plastik her. Hier wurde deutlich, wie wichtig internationale Zusammenar-beit für den Schutz unserer Umwelt ist.

Am Ende der Woche standen die kreativen Ergebnisse im Mittelpunkt. In Gruppen erstellten die Schülerinnen und Schüler Präsentationen in denen sie ihre Erfahrungen und Erkenntnisse fest-hielten. Die feierliche Abschlussveranstaltung mit Zertifikatsverleihung und einem gemeinsa-men Abschiedsfest rundete das Programm ab.

Dieses Erasmus+-Projekt hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll internationale Begegnungen für junge Menschen sind. Neben fachlichem Wissen nehmen unsere Schüler/innen vor allem Of-fenheit, Selbstständigkeit und neue Perspektiven mit nach Hause. Wir freuen uns schon jetzt auf kommende Projekte und insbesondere auf den Gegenbesuch der Schüler/innen aus Thessaloniki und Danzig vom 26. April bis zum 01. Mai an unserer Schule!