Im Rahmen des Kunstkurses (Q2) von Herrn Glaser sollten sich die SuS mit dem Thema Erinnerung, Gedenken und Vergessen auseinandersetzen.
In Anlehnung an die Werke der Inventaren-Installationen von
Christian Boltanski (6.9.44 – 14.7.21) in denen persönliche Gegenstände aus dem Besitz unbekannter, verstorbener Personen arrangiert und ausgestellt wurden, sollten die SuS fiktive Lebensgeschichten von Personen erfinden und diese in Form einer Installation und einer ausgedachten Lebensgeschichte in einer gemeinsamen Ausstellung im Foyer der Wilhelm-Olbers-Oberschule präsentieren.
In Gruppen und Einzelarbeit näherten sich die SuS allmählich dem Thema und entwickelten ihre persönlichen und individuellen Lebensgeschichten ihrer Probanden. Mit großem Erfolg.
Gemeinsam wurde die Ausstellung geplant, die Rahmenbedingungen geklärt und letztendlich im Kursverbund aufgebaut. Nach einer kleinen, den Corona-Vorgaben entsprechenden Vernissage wurde die Ausstellung eröffnet. Diese fand sehr großen Zulauf und Interesse im Kollegium und auch bei den SuS.
Etliche Kollegen und Kolleginnen nahmen die Ausstellung zum Anlass auch Fächerübergreifend das dargestellte Thema mit ihren Klassen zu bearbeiten, was wiederum ein großer Erfolg für die Abiturienten des Kurses und zudem eine hohe Wertschätzung der Arbeiten mit sich brachte.
Die Gipfellung der Ausstellung mündete in der Auszeichnung durch den BDK für engagiertes Auftreten und herausragende Leistungen im Fach Kunst am 24.3.2021. Insbesondere wurde hierbei Antonia Brenning geehrt.
Das folgende Video zeigt Impressionen der Ausstellung