Wie schaffen es die Schüler:innen der Wilhelm-Olbers-Oberschule so gut, ihren Schulhof sauber zu halten? Was lässt sich bei der Schulgartenentwicklung abschauen? Welche Ideen zur Papiervermeidung gibt es im MINT-Schulnetzwerk?
Mit diesen Fragen kamen am 27.Juni Schüler:innen von vier MINT-Schulen an der Oberschule an der Koblenzer Straße zusammen um sich darüber auszutauschen, wie Nachhaltigkeit an den anderen Schulen geht. Am ersten Bremer Nachhaltigkeitsgipfel nahmen Schüler:innen von der 7. Klasse bis zur Oberstufe teil.
Zunächst stellten sich die Schüler:innen die Nachhaltigkeitsaktivitäten an ihren jeweiligen Schulen gegenseitig vor, formulierten, was sie sich von dem Austausch erhoffen und machten sich dann an die Arbeit: in Workshops, die vom Marum, ¾ plus , eine Welt in der Schule und einem Lehrer vorbereitet worden waren griffen sie die Themen „Ernährung“, „Müll – weniger ist mehr“, Reflektion des eigenen „Konsumverhaltens“ und wie unterstützen „Nachhaltigkeits-Apps“ auf.
Dabei kamen die Schüler:innen nicht nur jahrgangs- und schulübergreifend ins Gespräch.
Die kurzen Workshopphasen gaben Denkanstöße, auf die die Schüler:innen an ihren Schulen aufbauen werden. Zum ersten Mal vernetzen sich nicht nur Lehrkräfte der MINT-Schulen – sondern auch Schüler:innen – denn nur gemeinsam läßt sich Schule nachhaltig entwickeln. Das zeigt sich an den Ergebnissen des ersten Gipfels: Sie reichen über Ideen zu Tauschschränken für Bücher und Kleidung, zur Beschilderung zur Mülltrennung bis hin zu Repair-Cafes und einem Schul-Flohmarkt.
Und alle waren sich am Ende einig, dass es im nächsten Jahr den zweiten Bremer Nachhaltigkeitsgipfel geben wird.
Für unsere Schule waren Deyar (Q1), Narek (10a), Natalia und Finn (9a), Dilovan und Ayse (8b) sowie Ginda (7c) dabei. Vielen Dank für eure tolle Arbeit beim 1. Bremer Nachhaltigkeitsgipfel!