JUMP HOUSE – Ein Ausflug zur Teamstärkung, Entspannung und Motivation
Das Deutsch-Profil des Q1- Jahrgangs der Wilhelm Olbers Oberschule machte im Februar 2019 einen Ausflug ins JUMP HOUSE.
Aber warum genau ins JUMP HOUSE?
Was hat das mit Schule zu tun?
Was bringt das den Schülerinnen und Schülern?
Jede Menge!
Zum einen geht es um Teambildung und Teamstärkung.
Genau wie später in verschiedensten Berufen sind Gruppen häufig interdisziplinär besetzt. Und nicht immer kennen sich die Mitglieder des Teams bereits gut. Ganz häufig besteht ein bunter Mix aus Personen und Qualifikationen und dieser Mix soll möglichst schnell und unkompliziert auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten.Und das ist gar nicht immer so einfach.
Dass es durchaus gewisse Anlaufschwierigkeiten geben kann, ist ja klar. Aber das Ziel sollte schon immer sein, ein selbständig arbeitendes und motiviertes Team zu sein/haben. Ein Team, dem man nicht ständig auf die Finger schauen musst. Und das ist auf jeden Fall möglich!
Es dauert nur meist eine Weile.
Gerade im Hinblick auf das Abitur eignet es sich auch in den einzelnen Profilen nochmal, das Team zu stärken, um sich gegenseitig in dieser Zeit zu unterstützen.
Hierbei kann sich an der „Teamuhr“ von Tuckman orientiert werden.
Dabei geht es zunächst darum, sich besser kennenzu-lernen, Grüppchenbildung und unterschwellige Konflikte aufzulösen und Regeln für ein Miteinander zu finden, um respektvoll miteinander umzugehen.
Ziel eines jeden Teams ist es, in die Performing-Phase (Hochleistungsphase) zu gelangen. Diese wäre hier das Abitur. Jetzt ist das Team leistungsfähig und arbeitet effizient und eigenständig.
Im Fokus steht hierbei der Umgang miteinander: Er ist geprägt von Wertschätzung und gegenseitigem Respekt. Die in der Norming-Phase entwickelten Rollen und Spielregeln führen zu einem konstruktiven und lösungsorientierten Arbeitsstil, sodass sich effektiv gegenseitig unterstützt werden kann.
Doch um genau dahin zu gelangen, braucht es erstmal gemeinsame Erlebnisse und ein Kennenlernen auf verschiedenen Ebenen, was nicht nur in der Schule stattfinden kann.
Genau in diesen Entspannungsphasen lernt man sich anders kennen, es ergeben sich neue Verknüpfungen. Außerdem kann in diesen Phasen Motivation geschöpft werden. In der Schule, insbesondere in der Oberstufe, wird viel gefordert. Entspannung auch als Teil des Ganzen wahrzunehmen – als Signal, dass auch die Gesundheit wichtig ist, um wieder genug Kraft und Motivation zu tanken – muss auch in der Schule Raum finden.
Der Ausflug ins JUMP HOUSE hat den Schülerinnen und Schülern der Q1 unglaublich Spaß gemacht und hat sie den Druck der Schule mal vergessen lassen, sie entspannt, motiviert und als Profil weiter zusammengeschweißt.