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Erasmus+ Projekt „We see the sea”: Austausch in Bremen

vom 27. April – 02. Mai 2026

Eine Woche voller neuer Begegnungen, spannender Erkenntnisse und unvergesslicher Erlebnisse liegt hinter uns. Im Rahmen unseres Erasmus+-Projekts „We See the Sea“ durften wir Schülerinnen und Schüler aus Bremen gemeinsam mit unseren Gästen aus Thessaloniki (Griechenland) und Danzig (Polen) eine intensive und bereichernde Projektwoche verbringen. Gemeinsam beschäftigten wir uns mit der Frage, wie Offshore-Windparks künftig mehrfach genutzt werden können und welche Auswirkungen dies auf Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft hat.

Nach dem gegenseitigen Kennenlernen arbeiteten wir in internationalen Gruppen zusammen, besuchten Fachvorträge und erhielten bei einer Exkursion nach Bremerhaven spannende Einblicke in die Arbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern u.a. am Thünen-Institut, am Alfred-Wegener-Institut und an der Hochschule Bremerhaven. Dort konnten wir mit Expertinnen und Experten aus Forschung, Politik und Wirtschaft ins Gespräch kommen und unsere eigenen Fragen stellen.

Neben der fachlichen Arbeit kam auch das gemeinsame Erleben nicht zu kurz. Bei einer Stadtrallye erkundeten wir die Bremer Innenstadt in internationalen Teams. Dabei lernten unsere Gäste nicht nur die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Bremens kennen, sondern wir alle hatten viel Spaß beim Lösen der Aufgaben. Die Mischung aus Teamarbeit, Bewegung und Entdeckung machte diese Aktivität zu einem besonderen Erlebnis.

Anschließend arbeiteten wir in den MakeMedia-Studios an unseren Projektprodukten. Dort entstanden Podcasts, Präsentationen und weitere kreative Beiträge. Dabei konnten wir nicht nur unser Wissen vertiefen, sondern auch unsere Medienkompetenz und unsere Fähigkeiten zur internationalen Zusammenarbeit weiterentwickeln.

Den Abschluss der Woche bildeten die Präsentationen unserer Projekte. Jede Gruppe stellte ihre Ergebnisse vor und zeigte, wie vielfältig die Ideen und Perspektiven innerhalb Europas sind. In der gemeinsamen Reflexion wurde deutlich, dass alle Teilnehmenden nicht nur fachlich viel gelernt hatten, sondern auch persönlich gewachsen waren. Das Erasmus+-Projekt hat gezeigt, wie wertvoll internationale Begegnungen sind. Sie fördern Sprachkenntnisse, Teamfähigkeit und interkulturelles Verständnis – und schaffen Erinnerungen, die weit über die Projektwoche hinaus bleiben.

Besonders wertvoll waren die vielen Begegnungen außerhalb des offiziellen Programms: gemeinsame Nachmittage mit den Gastfamilien, Gespräche auf Englisch, neue Freundschaften und zahlreiche kleine Momente, die diese Woche einzigartig gemacht haben. Viele Kontakte werden hoffentlich auch nach dem Ende des Projekts bestehen bleiben.
Die Erasmus+-Woche hat eindrucksvoll gezeigt, warum sich die Teilnahme an internationalen Projekten lohnt. Schülerinnen und Schüler erweitern ihren Horizont, verbessern ihre Sprachkenntnisse, gewinnen Selbstvertrauen und lernen Menschen aus anderen Kulturen kennen. Gleichzeitig erleben sie Europa nicht nur als politische Idee, sondern als gelebte Gemeinschaft.
Wir bedanken uns herzlich bei unseren Gästen aus Thessaloniki und Danzig, bei allen Gastfamilien, Lehrkräften und Unterstützenden, die diese besondere Woche möglich gemacht haben. Wir freuen uns schon jetzt auf weitere gemeinsame Erasmus+-Projekte und den Besuch bei den polnischen Partnern in Danzig!